Wohnmodelle für die Zukunft
Ist der Wohnungsbau in Deutschland für den Demografischen Wandel gerüstet? Wie sehen zukunftsfähige Gebäudekonzepte aus? „Universal Design im Wohnungsbau“ war im Oktober Thema einer Fachtagung in der Architektenkammer Baden-Württemberg.
„Universal Design“ ist facettenreich: Neben einer selbstverständlichen Zugänglichkeit für alle Menschen umfasst der Begriff beispielsweise auch selbsterklärende Produkte oder die stigmatisierungsfreie Gestaltung von Produkten und gebauter Umwelt. Das breite Themenspektrum der Referenten, aber auch die hohe Teilnehmerzahl bei der Tagung „Universal Design im Wohnungsbau – Zukunftsweisende Gebäudekonzepte“ am 25. Oktober 2012 in der Architektenkammer Baden-Württemberg, machten klar: das Thema ist nicht nur vielschichtig, sondern auch hochaktuell.
Vorgestellt wurden das Siedlungsprojekt „Südliche Furth“ in Neuss vom Architekten Ercan Ağırbaş sowie von der bayerischen Ministerialrätin Karin Sandeck die „Wohnprojekte Bayern“ als Teil des experimentellen Wohnungsbaus und Instrument der bayerischen Wohnraumförderung. Die Projekte zeigten, wie gekonnt und vielseitig Wohnbedürfnisse von Jung und Alt in Einklang gebracht werden können. Ercan Ağırbaş, Moderatorin Christiane Nicolaus, Karin Sandeck und Wolfgang Riehle, Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg kamen bei der Diskussion unter anderem zum Schluss, dass Barrierefreiheit in Neubau-Wohnungen heute selbstverständlich sein sollte.
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